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Neu im Sortiment
 
Josef Viktor Widmann;
Du schöne Welt - Wanderungen und Reisen in Italien und der Schweiz
René P. Moor, der unermüdliche Fussgänger und Prophet für die artgerechte Fortbewegung des Homo Erectus, begnadeter Wanderschriftsteller und Verleger hochstehender pedestrischer Reise-Literatur hat wieder eine Perle schweizerischer Reiseberichte zu neuem Leben erweckt und neu verlegt.
Josef Viktor Widmann, 1842 - 1911, der langjährige Feuilleton-Redaktor der Zeitung "Der Bund" nimmt den Leser mit auf neun längere und kürzere Reisen und Wanderungen, die er in der Zeit der Belle Époque im Bündnerland, dem Waadtland, dem Berner Oberland und in Italien unternommen hatte. Der Autor zeigt sich dabei nicht nur als präziser Beobachter, Kunstsachverständiger und Kulturkenner, sondern auch als kritischer Reisender mit einem Sinn für Humor. Die Texte werden ergänzt durch zahlreiche Anmerkungen des Herausgebers.
www.wanderwerk.ch , broschiert, 280 Seiten,
Fr. 26.00, 22.3.17
 
Roberta Ferraris
La Via Francigena - 1000 km a piedi dal Gran San Bernardo a Roma
Die beiden deutschsprachigen Wegführer sind bereits veraltet, der aus dem Rother Verlag stammt aus dem Jahre 2013, der  Outdoor aus dem Conrad Stein Verlag ist noch älter und soll erst im Mai 2017 in überarbeiteter Form neu herausgegeben werden. Die Wegführung der Via Francigena unterliegt jedes Jahr zahlreichen Änderungen und es empfiehlt sich einen aktuellen Führer mit auf den Weg zu nehme. Im Verlag Terre di Mezzo hat soeben einen aktuellen Führer für die ganze Strecke auf italienischem Staatsgebiet herausgegeben. Er enthält gutes Kartenwerk, Höhenprofile, Unterkunftsmöglichkeiten, vertrauenswürdige Kilometerangaben und darüber hinaus auch viele Informationen zu den Sehenswürdigkeiten am Wege. Es ist zu hoffen, dass Outdoor und Rother den Führer gut studieren und sich ein Stück davon abschneiden.
Terre di Mezzo, Juli 2016, Klappenbroschur, 260 Seiten, 300 Gramm
Fr. 26.00, 8.10.16
 
René P. Moor; Rund um Zürich
Raus aus der Stadt! Die Bergwelt rund um Zürich ist das Kernstück der Schweiz - und das hat einiges zu bieten: Ob gemütlicher Kulturspaziergang, rassige Gipfeltour oder mehrtägiger Hüttentrek, das Rother Wanderbuch "Rund um Zürich" stellt 53 Touren vor, die von Zürich aus leicht erreichbar und vor allem eindrucksvoll sind. Das Gebiet, das dieses Wanderbuch abdeckt, führt zu so manchem Gipfelglück in direkter Stadtnähe, aber auch in entfernteren Regionen, wie den Luzerner Voralpen, den Urner und den Glarner Alpen und vielen mehr. Viele der einzelnen Wanderungen lassen sich bestens zu mehrtägigen Unternehmungen verbinden. So lässt sich eine unglaubliche Fülle an Tourenmöglichkeiten durch herrliche Landschaften zusammenstellen. Zu jeder Wanderung sind alle wichtigen Informationen zusammengestellt: Zuverlässige Tourenbeschreibungen, Wanderkarten eingetragenem Routenverlauf und aussagekräftige Höhenprofile erleichtern die Orientierung. Zudem stehen GPS-Daten zum Download bereit. Natürlich gibt es für die Touren zahlreiche Einkehrtipps, auch Übernachtungsmöglichkeiten werden vorgestellt. Der Wanderschriftsteller René P. Moor ist seit über 30 Jahren als freischaffender Fussgänger, Wanderbuchautor Fotograf und Journalist tätig. Seine weiteren Bücher erscheinen im Eigenverlag, der Edition Wanderwerk. Wann es nur geht, ist er am liebsten zu Fuss unterwegs und erwandert seine Heimat.
Weitere Informationen zum umfangreichen Werk von René P. Moor unter www.wanderwerk.ch
Bergverlag Rother, 2016, 216 Seiten, 371 Gramm
Fr. 21.90, 29.7.16

 
Laurie Lee; An einem hellen Morgen ging ich fort
Jahrelang war dieser Klassiker für Feinschmecker der Strassenkünstler- und Weitwanderliteratur nicht in deutscher Sprache erhältlich. Ein grosser Dank an den Milena Verlag für die Wiederauflage dieser Trouvaille!
Ein kleines Zelt, eine in eine Wolldecke eingewickelte Geige, Wäsche zum Wechseln und eine Dose Kekse: Das ist die ganze Ausrüstung Laurie Lees, als er an einem strahlenden Junimorgen sein Heimatdorf in Gloucestershire verlässt und sich auf den Weg nach London macht. "Neunzehn Jahre war ich alt, noch nicht trocken hinter den Ohren, aber ich verliess mich auf mein Glück." Mithilfe seines Geigenspiels schlägt er sich als liebenswürdiger, alle Eindrücke intensiv erlebender Vagabund zunächst bis London durch. Da Laurie weder ein anderes Land noch eine andere Sprache kennt, wählt er Spanien als nächstes Reiseziel, er betritt es in Vigo und durchwandert es bis nach Gibraltar, macht Bekanntschaften mit Bauern und Bettlern, den Armen und Ärmsten, musiziert für Brot und Wein und schläft in Olivenhainen und einfachsten Bauernhöfen. Beim Ausbruch des Spanischen Bürgerkrieges 1936, wird er von einem englischen Schiff gerettet, bald danach kehrte Laurie Lee aber wieder nach Spanien zurück, um sich den Internationalen Brigaden anzuschliessen. Unbedingt lesen!
Milena Verlag, fester Einband, 271 Seiten,
Fr. 32.50, 29.7.16
 

Julius Albert
Wanderungen nach und in Graubünden
Im Jahre 1856 reist der Norddeutsche Julius Albert mit seinem Wandergefährten in die Schweiz und geht von Altdorf zu Fuss über den Klausenpass ins Glarnerland und von dort via Walensee, Bad Ragaz und Kunkelpass ins Bündnerland. Der Autor findet Gegenden vor, die vom Tourismus weitgehend wenig berührt sind. Dies macht den Reisebericht zu einem wertvollen und aufschlussreichen Dokument, das einerseits schonungslos aufzeigt, welch gewaltige Entwicklung und Veränderung der Tourismus und insbesondere das Bergwandern in den folgenden 100 Jahren erfahren hat. Anderseits verdeutlicht die Lektüre auch, dass gewisse Gepflogenheiten bis zum heutigen Tag ihre Gültigkeit haben.
Diese Trouvaille aus einer Zeit als man noch mit dem Dampfwagen 24 Stunden brauchte, um von Leipzig nach Lindau zu reisen, wurde vom Wanderschriftsteller René P. Moor neu bearbeitet und in seiner Edition Wanderwerk veröffentlicht. broschiert, 208 Seiten.
Fr. 24.00, 14.4.16

Renate Florl
Via Gebennensis - Jakobsweg von Genf nach Le Puy-en-Velay
Rother Wanderderführer, 1. Auflage 2016,184 Seiten, 210 Gramm
Fr. 19.90, 10.3.16

Rosemarie Stöckl-Pexa und Marcus Stöckl
Jakobswege Österreich
Von Hainburg nach Feldkirch mit Weinviertler Weg in 50 Etappen, 1. Aufl. 2016
Rother Wanderführer, 344 Seiten, 280 Gramm
Fr. 24.50, 7.3.16

Ich, Hans von Waltheym
Bericht über eine Pilgerreise im Jahr 1474 von Halle in die Provence,
hrg. von Birte und Klaus Krüger. Halle (Saale)

Der Bericht des Pfänners (Salzsieder) und Ratsherrn der sächsischen Stadt Halle an der Saale über seine Pilgerreise 1474 liegt in einem sorgfältig edierten Band erstmals vollständig in Transkription und, parallel, hochdeutscher Übertragung vor. Mehr als 100 der 255 Manuskriptblätter entfallen allein auf Waltheyms Aufenthalt in der Schweiz. Den Bericht verfasste der Autor nach Abschluss der Reise auf der Grundlage des „Memorials“, seinen unterwegs notierten, getreulich datierten Tagebucheinträgen.
Der Stadtjunker Hans von Walt­heym (um 1422-1479), eingebürgert in Halle, Unternehmer, angesehen, vielgereist, wohlhabend, gebildet, der Kunst und Musik sowie Gesprächen mit kultivierten Menschen zugetan, war wohl 52 Jahre alt, als er, verwitwet, im Februar 1474 zusammen mit einem Diener zu Pferd seine Pilgerreise antrat. Das Grab der heiligen Maria Magdalena in Saint-Maximin in der Provence ist für einen Sachsen ein ungewöhnliches Pilgerziel, nur erklärbar mit der glühenden Verehrung, welche die Heilige, „Apostelin Jesu“, im 15. Jahrhundert bei den Gläubigen genoss. Die Pilgerreise dauerte volle 13 Monate, da die im Sommer ausgebrochene Pestepidemie Waltheym an einer früheren Rückkehr in seine Heimatstadt hinderte.
Auf der Reise über Nürnberg an den Bodensee und weiter nach Genf geben wechselnde Personen – Kaufleute, Adlige – Waltheym und seinem Diener das Geleit. Des Französischen nicht mächtig, nimmt er ab Genf die Dienste eines Dolmetschers in Anspruch, der ihn bis zur Rückkehr in die Rhonestadt vier Wochen lang begleitet. Im Bericht sind öfters umfangreiche Ausführungen und historische Notizen in den chronologischen Ablauf eingefügt. Doch auch wenn der Autor genaue Angaben über die Distanzen zwischen den Etappenorten und zu Herbergen macht, ist der Text kein Reiseführer.
Waltheyms kritische Schilderung aktueller politischer und gesellschaftlicher Themen kontrastiert mit der Unbefangenheit, mit der er dem Reliquienkult huldigt. Denn er scheut keine noch so langen Umwege, um an Wallfahrtsorten den dortigen Heiltümern so nah wie möglich zu kommen. Tief beeindruckt ist er von der Begegnung mit dem Eremiten Bruder Klaus, den bereits seine Zeitgenossen für einen „lebenden Heiligen“ hielten. Aus Waltheyms Feder ist uns das früheste, d.h. älteste, und umfassendste Porträt von Nikolaus von Flüe im Ranft überliefert.
Eine Einleitung, ein Glossar, ein Orts- und zwei Personenregister sowie zwei Karten mit dem Itinerar runden das Werk ab.Rezension von Otto Dudle im ULTREÏA Nr. 56 - November 2015
Mitteldeutscher Verlag, 2014, gebunden, illustriert, 295 Seiten
Fr. 32.50, 4.2.16
 

Via Francigena in Toscana
Die ganze Strecke der Via Francigena vom Passo della Cisa bis Acquapendente im Massstab 1:50'000 auf einer beidseitig bedruckten Landkarte im Format 112 x 73 cm. Das beste Kartenmaterial, das es bisher gab; für jeden Rompilger unabdingbar!
Fr. 14.50; 10.09.15

Hannes Wimmer
Auf dem Jakobsweg
Mit Pinsel, Stift und Pilgerstab nach Santiago de Compostela

2006 erfreute Hannes Wimmer die Kunstfreunde unter den Jakobspilgern mit seinen in diesem Buch enthaltenen 200 Aquarellen und Zeichnungen, sowie 50 Geschichten vom Jakobsweg. Die erste Auflage des Kunstbuches war in kurzer Zeit vergriffen. Auf vielseitigen Wunsch hat der Künstler endlich eine Neuauflage herausgegeben.
Weitere Informationen zu Hannes und seinem Werk unter www.hannes-wimmer.ch
EOS, fester Einband, 268 Seiten, Farbdruck
Fr. 35.00; 21.8.15
 
 
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